Was ist ein Trauma?

Ein Trauma ist ein überwältigendes Ereignis, das den Menschen physisch und psychisch überfordert und mit den eigenen Bewältigungsstrategien nicht verarbeitet werden kann. Etwas ist zu viel und passiert zu schnell. Ein Trauma ist oft begleitet mit Gefühlen der Angst, Panik, Hilflosigkeit und Lebensbedrohung. 

 

 

 

Alte Verletzungen und Wunden heilen

Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

Milton Erickson

Entwicklungstrauma

Nebst der häufig bekannteren Traumatisierung, dem Schocktrauma, gibt es noch eine weitere und wahrscheinlich häufigere Art der Traumatisierung; das Entwicklungs- oder Beziehungstrauma. Es entwickelt sich über längere Zeit, langsam, schleichend, wiederholend und ist meist mit hohem Stress verbunden. Es entsteht, wenn Menschen nicht genügend Bindung erhalten haben, zu wenig gesehen, gehört oder vernachlässigt wurden. Diese frühen traumatischen Erfahrungen prägen das Erleben der Welt und die Beziehungen zu anderen Menschen.

 

 

Vorgehen bei der Trauma-Arbeit

Eine tragfähige und haltgebende Arbeitsbeziehung zwischen der betroffenen Person und der Beratung, ist für die Trauma-Arbeit wesentlich. Der Aufbau von innerer Sicherheit und Stabilität sowie Stärkung der Ressourcen ist eine weitere wichtige  Voraussetzung zu Beginn der Trauma-Arbeit.  

Was zu schnell und zu viel war, wird im Gespräch und über körpertherapeutische Methoden entschleunigt und in mehrere Teile aufgeteilt. 

Es ist hinderlich, das traumatische Erlebnis immer wieder zur Sprache zu bringen. Viel wichtiger für die Verarbeitung ist, das mit den aktuellen Gefühlen, Gedanken und Körperempfindungen gearbeitet wird.  

Ich arbeite vorwiegend mit dem Konzept der somatischen Trauma-Arbeit STA® entwickelt von Irena Tüscher. STA beinhaltet Methoden der Trauma Therapie nach Babette Rotschild, Peter Levine, Transaktionsanalyse, ZRM, Kinesiologie, Akupressur und IEET (Integrative Enttrübungs- und Entkoppelungstechniken) sowie neueste Erkenntnisse aus der Neurobiologie. 

Gerne empfehle ich hier den Link zum ist Institut für somatische Trauma-Arbeit:  http://www.trauma-arbeit.ch/index.php/sta.html

Klopftherapie - Akupressur

Traumata und belastende Beziehungserfahrungen werden in den Meridianen gespeichert und schwächen das Energiesystem. Die Grundannahme der körperorientierten und energetischen Psychologie (Klopftherapie) ist, dass mental-emotionale Ungleichgewichte, wie zum Beispiel Stress, Angst, depressive Stimmungen, zu blockierten Muskel-Energiekreisläufen führen. Sie führen dazu, dass sich eine Symptomatik im Sinne eines negativen Gefühls oder eines tiefgreifenden Glaubenssatzes entwickelt und manifestiert.

Die Klopfakupressur ist nicht nur eine effektive Therapiemethode zur Behandlung von mentalen Blockaden und emotionalen Konflikten, sondern auch körperlichen Beschwerden.